Legen Sie schriftlich Widerspruch gegen die geplante "Planklarstellung" ein.
Musterbriefe und weitere Informationen finden Sie bei Fluglärm Rheinhessen: http://www.fluglaerm-rheinhessen.de
Die BI Flörsheim-Hochheim hat zusammen mit dem Verein für Flörsheim die Montagsdemo am 23.4. unter dem Motto "Schadstoffe" gestaltet.
Hier geht's zu den Plakaten, zur Rede "Kur genehmigt" und zu Bildern von der Demo:
Der "Verein für Flörsheim" hat Messungen zum Feinstaub durchgeführt.
Am 12.4. wurden die Ergebnisse veröffentlicht, die leider die
Vermutungen des gesunden Menschenverstands bestätigen.
"Landeten die Flieger über Flörsheim, lag die Belastung im Mittel bei
43 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, der Höchstwert bei 109.
Ohne landende Flugzeuge lag das Mittel bei 27 Mikrogramm, der
Höchstwert bei 60. Der gesetzliche Feinstaub-Grenzwert liegt bei 40
Mikrogramm im Jahresmittel. Besonders besorgniserregend sei, dass es
sich zu 97 Prozent um Feinstaub einer Größe handele, der bis in die
Bronchien oder gar in die Lungenbläschen gelangen könne."
Artikel in der Rundschau: http://www.fr-online.de/main-taunus/der-unsichtbare-flugzeug-dreck,1472862,14809212.html
Artikel in der FNP: http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/schadstoffe-sichtbar-machen_rmn01.c.9755685.de.html
Präsentation der Ergebnisse (Bild anklicken):
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"Fliegen Sie denn nicht?" wird man mitunter von uninformierten Zeitgenossen gefragt. Dabei sind wir keine Flughafengegner, sondern Flughafenausbaugegner. Der wohlverdiente Urlaubsflug ist nicht das Problem, aber es gibt unzählige Flüge, auf die mein ohne Weiteres verzichten könnte. Sie können nur stattfinden und lohnen sich sogar, weil die Luftfahrt über die Maßen subventioniert wird.
Hier zwei Beispiele:
Jeder vierte Flug durch Zugfahrt ersetzbar
Nach Angaben der Bundesregierung verbindet etwa jeder sechste Flug, der auf Rhein-Main startet oder landet, Frankfurt mit einem Zielort, der in höchstens vier Stunden vom Frankfurter Hauptbahnhof
aus erreichbar wäre. 2011 gab es 72.816 derartige Flüge. Das entsprach knapp 16 Prozent aller Passagierflüge.
Millionen fliegender Würmer
Nicht zu fassen: Chinesische Wattwürmer werden zu den Anglern ans Mittelmeer geflogen und legen in Frankfurt einen Zwischenstopp ein. Dank der hoch subventionierten Luftfahrt wesentlich billiger als sie von der Nordsee kommen zu lassen. - 3 Tonnen pro Tag - 300 Tonnen im Jahr
http://www.wiesbadener-kurier.de/region/main-taunus/floersheim/11873480.htm
Zwei von unzähligen Beispielen, für welch unsinnige Flüge unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird.
Es ist Zeit, Verkehrspolitik zu korrigieren
fordert deswegen auch dieser Kommentar in der Frankfurter Rundschau:
Das Urteil von Leipzig hat uns einen Teilerfolg gebracht. Aber es gibt noch viel zu tun.
Wir müssen alle darauf aufmerksam machen, was hier in der Region geschieht. Kommen Sie zur Montagsdemo! Jeden Montag um 18 Uhr im Terminal 1B des Frankfurter Flughafens. Jetzt erst recht!
Die BI Flörsheim Hochheim stellt einen Bus. Informationen dazu und die S-Bahn-Verbindungen finden Sie hier.
Klicken Sie das Bild an, um weitere Bilder zu sehen.
Bericht in der FAZ:
Hier findet man ein Video, das die Montage zeigt: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/hochheim/11816152.htm?tsUser=Ts
Kurzer Bericht in der Hessenschau ab Min. 2:30 : http://bit.ly/HrUVWj
Diese Sendung lief am 25.03.2012 im Hessischen Rundfunk. Falls Sie sie verpasst haben, sollten Sie sie sich unbedingt in der Mediathek ansehen:
Alle Fluglärmgegner sind Julia Kümmel von der "Initiative gegen Abschiebung" zu großem Dank verpflichtet.
Ihrer Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass wir heute im Terminal demonstrieren dürfen. In einem nervenaufreibenden Gang durch alle gerichtlichen Instanzen hat sie für uns alle dieses
Recht erstritten.
Seit dem 22. Februar 2011 ist es amtlich, dass der Flughafen, der zu 51 % dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt gehört, das Demonstrationsrecht einräumen muss.
Hier der Bericht bei n-tv vom 22. Februar 2011: Karlsruhe stärkt Versammlungsrecht
- Proteste auf Flughafen sind legal