Willkommen auf der Homepage der BI Flörsheim-Hochheim


Termine

 

Jeden Montag, 18 Uhr, Demo im Terminal 1 am Frankfurter Flughafen

Die Reden der vergangenen Montagsdemos findet man immer auf www.flughafen-bi.de 

 

 

Sonntag 21.10.2018, 12 Uhr, Demo zum Jahrestag der Eröffnung der Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen

 

 

Wir bilden Fahrgemeinschaften zur Demo.

Treffpunkt: 17.00 Uhr an der Stadthalle in Flörsheim. Von dort fahren wir zur S-Bahn nach Raunheim. 5er-Gruppentickets ab Raunheim pro Person 2,20 Euro hin und zurück. Kontakt: Gitte Schreiber 06145-53328

Kontakt für Fahrgemeinschaften von Hochheim aus: 06146-9676

 

Hier die S-Bahn-Verbindungen

 

 

Skandalöse Mängel bei Dachklammerungen - BI Flörsheim-Hochheim fordert Rücktritt von Stefan Schulte

Pressemitteilung vom 04.09.2018

 

Die Bürgerinitiative Flörsheim-Hochheim deckt gravierende Sicherheitsmängel bei den zum Schutz vor Wirbelschleppen geklammerten Dächern im Rahmen des Sicherungsprogramms der Fraport auf.

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Gutachten Dachklammerung
Gutachten Dachklammerung.pdf
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Fraport bescheinigt der Hausbesitzerin in diesem Schreiben, dass ihr Dach wirksam und effektiv gesichert ist. Der unabhängige Gutachter entdeckt kurz darauf gravierende Mängel am Dach eben dieser Hausbesitzerin. 

Antwort Fraport auf Musterschreiben
Antwort Fraport auf Musterschreiben.pdf
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Den Gutachter hat die BI finanziert. Wir freuen uns über Spenden auf unser BI-Konto:

Empfänger: S. Kipping u. J. Wolf

DE72 5001 0517 5424 3508 37 

BIC INGDDEFFXXX

 

 

Reaktionen: 

WIRBELSCHLEPPEN-ALARM! Gutachten deckt Mängel bei Dachsicherung auf
BILD - 04.09.2018 
Gutachten nach Wirbelschleppen: Sicherheitsmängel an geklammertem Dach
Main-Spitze - 04.09.2018
Wirbelschleppen in Flörsheim - BI fordert Rücktritt von Fraport-Chef
Frankfurter Rundschau - 05.09.2018
Wirbelschleppen: Bürgerinitiative spricht von Sicherheitsmängeln
dpa — Main-Spitze -  05.09.2018
Flughafen Frankfurt: Gutachten zeigt gravierende Mängel bei Dachsicherung vor Wirbelschleppenschäden
Bundesverkehrsportal - 05.09.2018
Dachsicherung: noch mehr Pfusch, noch weniger Sicherheit
BI Fluglärm Raunheim - 04.09.2018
Fraport sieht Schuld bei Handwerkern - Gutachter stellt etliche Mängel bei Sicherung gegen Wirbelschleppen fest
Höchster Kreisblatt - 06.09.2018

Erneuter Wirbelschleppenvorfall - Ziegel fallen auf die Straße (Mozartstraße 11 - 02.09.2018)


Die Fotos sind für die Presse freigegeben. Hier zum Download: https://www.dropbox.com/sh/s7zmufq5cdc9j64/AADXD0tjZP-9dALaQf-PCgkla?dl=0

 

 

Dachziegel knallen auf die Straße (03.09.2018)

https://www.main-spitze.de/lokales/main-taunus/floersheim/dachziegel-knallen-auf-die-strasse_19040259

 

 

 

 

Musterschreiben - Sicherheit der Dachklammerung

Musterschreiben (pdf)
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Musterschreiben (doc)
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BI Flörsheim-Hochheim stellt Nutzen der Dachklammerung in Frage

 

Nachdem beim letzten Wirbelschleppenvorfall in Flörsheim ein Dach betroffen war, das im Rahmen des Dachsicherungsprogramms der Fraport geklammert worden war, fordert die BI Flörsheim-Hochheim betroffene Anwohner auf, Fraport zur Verantwortung zu ziehen.

Die BI stellt öffentlich Musteranschreiben zur Verfügung, die eine klare Fragestellung zur Sicherheit von geklammerten Dächern zum Inhalt haben.

 

"Die meisten Klammerungen wurden vorgenommen, weil man davon ausgehen muss, als Hausbesitzer zu haften, falls es bei einer Dachabdeckung durch Wirbelschleppen zu einem Sach- oder gar Personenschaden kommt." sagt Carola Gottas von der Bürgerinitiative gegen den Flughafenausbau. 

"Die Fraport hatte im Fall des letzten, sehr gefährlichen Vorfalls sofort die Erklärung parat, es handle sich um eines von vielen unsachgemäß geklammerten Dächern, die ein schlecht arbeitender Handwerker zu verantworten habe. Wir misstrauen dieser Erklärung, denn es ist uns nach wie vor nicht ersichtlich, woher man von diesem Mangel gewusst haben soll, warum nichts dagegen unternommen wurde und wo sich die weiteren hundert Häuser befinden, bei denen Gefahr im Verzug ist."

 

Die BI fordert nun jeden Anwohner mit geklammertem Dach dazu auf, bei Fraport eine ganz konkrete schriftliche Stellungnahme anzufordern. Die Bürgerinitiative vertritt die Auffassung, wer diese Klammerung ausführen ließe, um sich und andere gegen herabfallende Ziegel zu schützen, habe auch das Recht auf eine entsprechende schriftliche Versicherung,  denn, so Carola Gottas von der BI: "Was ist, wenn auch mein geklammertes Dach durch eine Wirbelschleppe abgedeckt wird und jemand kommt zu Schaden? Wer garantiert mir als Hausbesitzer, dass ich dann nicht doch haftbar gemacht werde?"

 

Das Musteranschreiben für alle interessierten Flörsheimer und Raunheimer Bürger kann auf der Homepage der BI heruntergeladen werden: www.fluglaerm-protest.de

 

 

 

 

Bahnbrecher erfolgreich beim Drachenbootcup

Die Sportmannschaft der BI Flörsheim-Hochheim hat am 02.09.2018 beim Flörsheimer Drachenbootcup erfolgreich ihren Titel vom letzten Jahr als Sieger des Funcups verteidigt. 

 

 

Video vom entscheidenden Finalrennen: 

250. Montagsdemo - 11. Juni 2018

Wirbelschleppe in Flörsheim - Lebensgefahr trotz Dachklammerung

Die Ziegel verfehlt die 45-jährige Frau nur knapp - Das Dach war geklammert - Dachflächenfenster zerstört

 

Artikel in der Main-Spitze mit Fotos (26.05.2018): http://www.main-spitze.de/lokales/main-taunus/floersheim/lebensgefahr-trotz-dachsicherung_18794274.htm

 

Pressemitteilung der BI Flörsheim-Hochheim: Lebensgefahr trotz Dachklammerung - BI Flörsheim Hochheim fordert sofortige Maßnahmen

 

Artikel in der Frankfurter Rundschau (28.05.2018): Wirbelschleppe demoliert gesichertes Dach

 

 

 

Große Mengen giftiger Ultrafeinstaub beim Frankfurter Flughafen in Raunheim gemessen – Experten schlagen Alarm

„Hier ist Gefahr im Verzug“

Atmen Bewohner rund um den Flughafen jedes Jahr das Zigfache der Silvesterbelastung an Ultrafeinstaub ein? Ja, sagen Joachim Alt und Wolfgang Schwämmlein von der Initiative gegen Fluglärm in Mainz, und berufen sich auf Messungen des Landes Hessen. 

http://www.mainzund.de/gefahr-im-verzug-grosse-mengen-giftiger-ultrafeinstaub-raunheim-gemessen-experten-schlagen-alarm/

 

Feinstaubmesswerte in Raunheim sollen exorbitant hoch sein

http://www.fnp.de/rhein-main/Feinstaubmesswerte-in-Raunheim-sollen-exorbitant-hoch-sein;art801,2950606

 

 

 

Arbeitskreis "Fluglärm" im Bundestag

Im Bundestag hat sich erstmals ein überparteilicher Parlamentarischer Arbeitskreis "Fluglärm" gegründet.

 

Dem Arbeitskreis gehören nach aktuellem Stand folgende Bundestagsabgeordnete an:

 

CDU/CSU:

Norbert Altenkamp (Main-Taunus, Hessen),

Peter Beyer (Kreis Mettmann, NRW),

Ursula Groden-Kranich (Mainz, Rheinland-Pfalz),

Thomas Heilmann (Berlin-Steglitz-Zehlendorf),

Prof. Heribert Hirte (Köln, NRW),

Karl Holmeier (Schwandorf, Bayern),

Dr. Hendrik Hoppenstedt (Hannover, Niedersachsen),

Erich Irlstorfer (Freising, Bayern),

Jens Lehmann (Leipzig, Sachsen),

Dr. Andreas Lenz (Erding-Ebersberg, Bayern),

Andrea Lindholz (Aschaffenburg, Bayern),

Dr. Jan-Marco Luczak (Berlin-Tempelhof-Schönefeld),

Dr. Astrid Mannes (Darmstadt, Hessen),

Jan Metzler (Worms, Rheinland-Pfalz),

Florian Oßner (Landshut, Bayern),

Stefan Sauer (Groß-Gerau, Hessen),

Felix Schreiner (Waldshut, Baden-Württemberg),

Armin Schuster (Lörrach, Baden-Württemberg),

Björn Simon (Offenbach, Hessen),

Klaus-Peter Willsch (Rheingau-Taunus, Hessen),

Elisabeth Winkelmeier-Becker (Rhein-Sieg-Kreis, NRW)

 

SPD:

Dr. Matthias Bartke (Hamburg),

Martin Burkert (Nürnberg, Bayern),

Marcus Held, (Worms, Rheinland-Pfalz),

Ulrich Kelber (Bonn, NRW),

Arno Klare (Mülheim/Ruhr, Essen, NRW),

Dr. Bärbel Kofler (Traunstein, Bayern),

Daniela Kolbe (Leipzig, Sachsen),

Ulli Nissen (Frankfurt/Main, Hessen),

Christian Petry (St. Wendel, Saarland),

Dr. Sascha Raabe (Hanau, Hessen),

Sarah Ryglewski (Bremen),

Michael Schrodi (Fürstenfeldbruck (Bayern)

 

Bündnis 90/Die Grünen:

Matthias Gastel (Nürtingen-Filder, Baden-Württemberg),

Uwe Kekeritz (Fürth, Bayern),

Oliver Krischer (Düren, NRW),

Stephan Kühn (Dresden, Sachsen),

Ingrid Nestle (Steinburg-Dithmarschen, Schleswig-Holstein),

Tabea Rößner (Mainz, Rheinland-Pfalz),

Dr. Manuela Rottmann (Bad Kissingen, Bayern),

Ulle Schauws (Krefeld, NRW),

Kordula Schulz-Asche (Main-Taunus, Hessen),

Wolfgang Strengmann-Kuhn (Offenbach, Hessen),

Markus Tressel (Saarlouis, Saarland),

Jürgen Trittin (Göttingen, Niedersachsen),

Daniela Wagner (Darmstadt, Hessen)

 

FDP:

Renata Alt (Nürtingen, Baden-Württemberg),

Manuel Höferlin (Worms, Rheinland-Pfalz),

Dr. Christoph Hoffmann (Lörrach, Baden-Württemberg),

Dr. Christian Jung (Karlsruhe, Baden-Württemberg),

Dr. Marcel Klinge (Schwarzwald-Baar, Baden-Württemberg),

Karsten Klein (Aschaffenburg, Bayern),

Till Mansmann (Bergstraße, Hessen),

Bernd Reuther (Wesel, NRW)

 

Die Linke:

Jörg Cezanne (Groß-Gerau, Hessen),

Norbert Müller (Potsdam, Brandenburg),

Harald Weinberg (Nürnberg, Bayern)

 

AfD:

Frank Magnitz (Bremen),

Christoph Neumann (Leipzig, Sachsen)

 

 

Dazu die Pressemitteilung von Ulli Nissen: 

 

Parlamentskreis Fluglärm gegründet

 

Am 28. Februar 2018 haben die Abgeordneten Ursula Groden-Kranich, Ulli Nissen und Tabea Rößner den interfraktionellen Parlamentskreis Fluglärm gegründet. Der Parlamentskreis setzt sich aus rund 50 Abgeordneten der CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD zusammen.

 

„Dass rund 50 Abgeordneten aus allen Parteien an unserem Parlamentskreis mitwirken möchten, zeigt, welch große Bedeutung das Thema Fluglärm hat“, betont die Mainzer Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich (CDU).

 

Auch Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) freut sich über die rege Beteiligung. „Ich bin überwältigt von der großen Teilnahme so vieler Bundestagsabgeordneter aus den unterschiedlichsten Wahlkreisen bei der Gründung unseres überfraktionellen Parlamentskreises. Das zeigt, dass nicht nur einzelne wenige Regionen, sondern über ganz Deutschland verteilt viele Menschen von Fluglärm betroffen sind. Lärm nimmt zu und belastet immer mehr Menschen. Mit der interfraktionellen Parlamentsgruppe Bahnlärm haben wir einiges erreicht, und ich erhoffe mir, dass wir auch in dieser Gruppe den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm gemeinsam angehen, Lösungen auf den Weg bringen und den Druck auf die Bundesregierung deutlich erhöhen können“.

 

Der Parlamentskreis hat sich zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger besser vor Fluglärm zu schützen. „Es ist wichtig, dass wir uns gemeinsam für die Menschen vor Ort einsetzen. Gemeinsam sind wir stärker“, so die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD).

 

Lärm – nicht nur Fluglärm – ist in unserem dichtbevölkerten Land zunehmend ein Problem. Der Parlamentskreis will sich über die Probleme vor Ort austauschen, Ansprechpartner für Bürgerinitiativen sein und Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Fraktionen erörtern. Hauptziel ist es, ein Eckpunktepapier zur Reduzierung des Fluglärms zu entwickeln.

 

 

 

Diesel-Urteil und was ist mit den Flugzeugen?

Bei der Diskussion um Diesel-Fahrverbot fragt man sich, warum die Abgase von Flugzeugen nicht einmal erwähnt werden. Messungen in Mainz zeigen, dass der Überflug eines Flugzeugs nachweisbar Auswirkungen auf die Luft am Boden hat. Hier finden Sie weitere Informationen: http://www.fluglaerm-mainz.info/detail/article/ultrafeinstaub.html?tx_ttnews[backPid]=56&cHash=f82d3ef62dc7538e6600443fc3aea847

 

 

 

Die große Luftnummer: Kein Klimaschutz beim Flugverkehr

Passend zur aktuellen Diskussion über Luftverschmutzung ein Beitrag von Monitor vom 10.11.2016 - 6 Min. 

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/kein-klimaschutz-beim-flugverkehr-100.html

 

 

Tatort Himmel - Wie die Luftfahrtindustrie das Klima schädigt

22.02.2018 - 15 Min. 

16.000 Liter Kerosin pro Stunde – Spritverbrauch einer Boeing 747 Damit könnte man 400.000 km Auto fahren. Der Traum vom umweltschonenden Fliegen ist zu Ende.

https://www.bbbtv.de/tatort-himmel-bbb-tv-22-02-2018/

 

 

Waldbesetzung am Frankfurter Flughafen

Die BI Flörsheim-Hochheim unterstützt die Baumbesetzer, die seit Anfang Januar 2018 auf den Bäumen am Frankfurter Flughafen ausharren, um die Bäume vor der anstehenden Rodung zu bewahren. 

 

Fotos und Presseberichte dazu gibt es hier.  

Aktuelles

Christel Bergmann - Sie lässt sich nicht beirren

„Vor 20 Jahren hätte ich meinen Kindern noch gesagt – so etwas machen wir nicht“, beschreibt sie ihre einstige Einstellung zu Demonstrationen allgemein. Doch die Auseinandersetzung um die Nordwestlandebahn hat sie eines Besseren belehrt. „Das ist Unrecht“, sagt sie und zählt aus dem Stand heraus von falschen Wachstumsprognosen bis zu hanebüchenen Wirbelschleppengutachten all das auf, was sie in dieser Einschätzung bestärkt.

 

„Wenn jeder denken würde, auf ihn käme es nicht an, wäre ja niemand mehr da. Außerdem muss ich die Flörsheimer Fahne hochhalten“, beschreibt sie ihre Motivation, sich jeden Montag wieder auf den Weg zu machen. „Das ist kein Zuckerschlecken, drei Stunden sind da jedes Mal weg“, sagt sie. Zu Fuß zur Stadthalle, mit der Fahrgemeinschaft nach Raunheim, mit dem Zug zum Flughafen, Demo und dann der Rückweg – all das kostet Zeit und natürlich auch Geld.

 

http://www.main-spitze.de/lokales/floersheim/sie-laesst-sich-nicht-beirren_17630439.htm

 

 

 

"Wer wird Millionär" vom 15.12.2016

Leserbrief in der FAZ zum Thema Terminal 3

Dieser Leserbrief von unserem BI-Mitglied Birgit von Stern wurde ungekürzt in der FAZ abgedruckt:

Leserbrief zu Jochen Remmert, An Terminal 3 führt kein Weg vorbei, vom 5.10.2015

Für Herrn Remmert wäre ohne das Terminal 3 „der Flughafenausbau nur eine halbe Sache“. Als Begründung nennt er neben dem „Kapazitätsgewinn“, dass die Passagiere „schließlich schneller und komfortabler als bisher aus-, ein- und umsteigen können (sollen)“. Sie seien vor „Wind und Wetter“ zu schützen, ihnen sei nicht zuzumuten „auf dem lauten, zugigen Vorfeld aussteigen (zu) müssen.“ Und schließlich würden „die Fluggastzahlen in Frankfurt weiter wachsen“.
Was zählt gegen solch schlagende Argumente die Gesundheit und das Leben – von Lebensqualität reden wir in den Anrainergemeinden rund um den Flughafen am besten gar nicht mehr – von Menschen, die seit dem 21. Oktober 2011 regelmäßig morgens um 5.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen werden, in diesem Sommer nur selten ihre Gärten und Balkone zur Erholung nutzen konnten, von deren Dächern durch Wirbelschleppen die Ziegel in Vorgärten und auf Gehsteige geschleudert werden und deren Kinder nachgewiesenermaßen laut offizieller NORAH-Studie unter Leistungsrückstand und vermehrter Medikamentierung zu leiden haben?
Was zählen gegen solch schlagende Argumente wissenschaftliche Studien, die das erhöhte Krankheitsrisiko im Umfeld von Großflughäfen mit erschreckenden Zahlen nachweisen, die die daraus resultierenden volkswirtschaftlichen Kosten errechnen? Was zählen die dringlichen Mahnungen der Weltgesundheitsorganisation, des Umweltbundesamtes und des deutschen Ärztetages, dem gesundheitlich notwendigen Erholungsbedürfnis des Menschen durch Schlaf- und Ruhephasen Rechnung zu tragen?
Wenn 5 Minuten beim Aussteigen auf dem Vorfeld Ihrem Artikel nach zu laut sind, Herr Remmert, was sind dann für Sie 365 Tage Fluglärm über den Dächern der Anwohnergemeinden?
Gesundheitsschutz geht vor wirtschaftlichem Profit und Ausschöpfung jeden möglichen Kapazitätsgewinns, das sollte in unserer Gesellschaft Konsens sein.


Erneut schwerer Wirbelschleppenvorfall in Flörsheim

(Mainspitze 26.5.2015) FLÖRSHEIM - „Ich bin entsetzt.“ Yvonne Hoffmann steht der Schrecken noch ins Gesicht geschrieben. Die Wirbelschleppe eines landenden Flugzeugs hat am Dienstag gegen 11.20 Uhr über 30 Ziegel vom Dach ihres Hauses in der Austraße 8 gerissen

http://www.main-spitze.de/lokales/floersheim/wirbelschleppe-laesst-in-floersheim-ueber-30-ziegel-vor-einer-haustuer-und-auf-buergersteig-zerschmettern_15452179.htm

(Echo 26.05.2015) Flughafen – Großer Schaden in der Austraße – Ziegel stürzen auf den Bürgersteig – Riesenglück für Anwohner

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/kreis/Wirbelschleppe-fegt-Ziegel-auf-Buergersteig;art1262,6254119

 
RTL "Angst vor Wirbelschleppen": http://www.rtl-hessen.de/video/8531/angst-vor-wirbelschleppen
 

Fotos von der Hauseigentümerin aufgenommen (für die Presse freigegeben):

Flashmob - Die Landebahn muss weg - My Zeil

Fliegen Sie denn nicht?

"Fliegen Sie denn nicht?" wird man mitunter von uninformierten Zeitgenossen gefragt. Dabei sind wir keine Flughafengegner, sondern Flughafenausbaugegner. Der wohlverdiente Urlaubsflug ist nicht das Problem, aber es gibt unzählige Flüge, auf die man ohne Weiteres verzichten könnte. Sie können nur stattfinden und lohnen sich sogar, weil die Luftfahrt über die Maßen subventioniert wird. 

Weit über die Hälfte der Passagiere steigen in Frankfurt nur um. Das heißt, sie bringen der Region nichts außer Lärm und Dreck. 

 

 

Jeder vierte Flug durch Zugfahrt ersetzbar

Nach Angaben der Bundesregierung verbindet etwa jeder sechste Flug, der auf Rhein-Main startet oder landet, Frankfurt mit einem Zielort, der in höchstens vier Stunden vom Frankfurter Hauptbahnhof aus erreichbar wäre. 2011 gab es 72.816 derartige Flüge. Das entsprach knapp 16 Prozent aller Passagierflüge.

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/fluglaerm-am-flughafen-frankfurt-jeder-vierte-flug-durch-bahn-ersetzbar,2641734,14941824.html

 

 

Zehn Minuten...

… beträgt der Zeitunterschied zwischen Flugzeug- und Bahnreise nach Brüssel!

http://www.zehn-minuten.info
 

 

Millionen fliegender Würmer

Nicht zu fassen: Chinesische Wattwürmer werden zu den Anglern ans Mittelmeer geflogen und legen in Frankfurt einen Zwischenstopp ein. Dank der hoch subventionierten Luftfahrt wesentlich billiger als sie von der Nordsee kommen zu lassen. - 3 Tonnen pro Tag - 300 Tonnen im Jahr

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/main-taunus/floersheim/11873480.htm

 

Zwei von unzähligen Beispielen, für welch unsinnige Flüge unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird.

 

Es ist Zeit, Verkehrspolitik zu korrigieren

fordert deswegen auch dieser Kommentar in der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/kommentar-zum-fluglaerm-hoechste-zeit--die-verkehrspolitik-zu-korrigieren,2641734,14943328.html

 

 

 

Neu im Sortiment

Erhältlich bei jeder Montagsdemo im Bauchladen von Gitte oder per E-Mail an gitte@schreiber-net.de

 

 

Unsere Version von "Stille Nacht" im Erdkundebuch

Das Märchen vom "Herzmuskel der Region"

Gebetsmühlenartig verbreiten Politik und Fraport seit Jahren, der Flughafen könne in seinen Kapazitäten nicht begrenzt werden, da er der „Herzmuskel der Region“ sei. Gerne wird auch von der „größten Arbeitsstätte Deutschlands“ gesprochen. Ist das wirklich so? 

 

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Und was ist mit den Arbeitsplätzen?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Ursprünglich wurden 250.000 neue Arbeitsplätze für den Bau der neuen Landebahn versprochen. 
Wie viele neue Arbeitsplätze sind aber tatsächlich seit der Eröffnung der neuen Landebahn entstanden? 76! (In Worten: sechsundsiebzig)
Wer diese abenteuerliche Zahl verbreitet? Fraport selbst. Im Geschäftsbericht 2012 kann man dies auf Seite 53 nachlesen. 

 

 

Gescheitert ist nicht Flörsheim. Gescheitert ist der Rechtsstaat.

Pressemitteilung der BfU Eddersheim: 30. Juli 2013

 

BfU Eddersheim zu Wirbeschleppenbeschluss

 

Eilantrag zu Wirbelschleppen abgelehnt: Ein Gericht geht über Leichen. Politische Einflussnahme auf Gerichtsbeschluss? Dubiose Entscheidung mit wirrer Begründung.

Man kann ernüchtert feststellen, dass der VGH auch nach Abgang des furchtbaren Juristen Dr. Zysk seinem Ruf immer noch gerecht wird. Eine Gewaltenteilung, eine unabhängige Justiz ist in Hessen unter die Räder der Fraport gekommen. Es ist eine Schande, wie diese Richter einen einmal eingeschlagenen Irrweg erbittert zu Ende gehen. So räumt das Gericht in seiner heutigen Presseerklärung unumwunden ein, dass das von Fraport vorgelegte Wirbelschleppengutachten von 2006 auf falschen Zahlen basiert, und damit als Fälschung entlarvt ist. Zwar sprächen, so die Kasseler Richter, „viele Anhaltspunkte dafür, dass im Bereich der Anfluggrundlinie auf die Nordwest-Landebahn über Flörsheim deutlich höhere Gefahren durch Wirbelschleppen als in dem ursprünglichen Gutachten angenommen drohten.“ Stop: Und warum hat das für einen hessischen Richter keine Konsequenzen? Eine auf falschen Zahlen basierende, erschlichene Planfeststellung, eine darauf aufbauende falsche Abwägung? Die Landebahn ist derzeit nur in Betrieb, weil gelogen und betrogen wurde. Die Wirbelschleppengefahr ist nur die sichtbarste aller Gefahren. Doch was dieses Fraport-Nachbesserungsgericht dann den Menschen zumutet, ist ein Skandal: „Jedoch werde diesen Gefahren für Schäden an Dächern und möglicherweise auch von dadurch verursachten Personenschäden durch den Planergänzungsbeschluss des Ministeriums vom 10. Mai 2013 in angemessener Weise Rechnung getragen.“

 

Wieviele Tote und verletzte Bürger haben die Fraport, das Land Hessen und der VGH seit dem Oktober 2011 bisher billigend in Kauf genommen? Wieviele Tote und verletzte Menschen und beschädigte Häuser sind nach Meinung der Richter weiterhin „angemessen“, um den Betrieb der unseligen Landebahn-NW weiter aufrecht zu erhalten? Hier zeigt der Klüngel wieder seine Macht und häßliche Fratze. In der Abwägung Leben gegen Profit gibt es seit 13 Jahren immer nur eine Linie.

 

Doch ganz so einig scheinen auch die Kasseler Richter bei dieser Entscheidung nicht gewesen zu sein: Die Verkündigung des Beschlusses, ursprünglich bereits am Montag angekündigt, wurde überraschend verschoben. Bemerkenswert ist die Pressemeldung, es hätte noch die Unterschrift „mindestens eines Richters“2 gefehlt. Doch warum hat er/sie nicht unterschrieben? Hat er sich aus gutem Grund verweigert, dieses Machwerk zu unterzeichnen? Was wurde über Nacht getan, um den Sinneswandel dieses einen oder mehreren couragierten Abweichlers im Senat herbeizuführen? Politische Einflussnahme auf Entscheidungen der unabhängigen Justiz? In Hessen doch nicht (?)

 

Gescheitert ist nicht Flörsheim. Gescheitert ist der Rechtsstaat.

 

 

 

Jetzt mal ehrlich: Es reicht!

Eine absolut lesenswerte Broschüre, die alles zusammenfasst. Besorgt sie euch bei eurer örtlichen BI oder ladet sie hier als pdf herunter:

Greiser-Studie

Der Bremer Mediziner und Forscher Eberhard Greiser referierte am 08.04.2013 in Flörsheim über die gesundheitlichen Belastungen durch Lärm und stellte dort seine neue Studie vor. Näheres hier.

 

Greiser in der Hessenschau vom 08.04.2013 (Min. 9:07)

 

Greiser: In zehn Jahren 3400 Tote durch Fluglärm (09.04.2013)

 

 

Bundespräsident Gauck besucht Hessen

Am 15.3.2013 besuchte Gauck Hessen. In seinen Reden lobte er die aktiven Bürger. In Wiesbaden und Frankfurt versammelten sich aktive Bürger, um auf das Problem des unerträglichen Fluglärms hinzuweisen. Darauf angesprochen sagte Gauck wörtlich: „Der Bundespräsident hat mit diesem Thema nichts zu tun. Ich bin da nun wirklich nicht zuständig, das haben wir denen auch glaube ich schon gesagt.“

 

Zeitungsbericht: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/12924053.htm

 

Video: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/12924053_video_2228549404001.htm

 

Der Bundespräsident hat daraufhin von zahlreichen Bürgern Post bekommen. Auch von Silke Bolender von der BI Flörsheim-Hochheim. Lesen Sie hier Ihren Brief:

 

 

Flörsheim, 23. März 2013  

 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

 

ich schreibe Ihnen als Vertreterin der Bürgerinitiative Flörsheim-Hochheim, die sich u.a. gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens, für die Schließung der Nordwestlandebahn und ein längeres Nachtflugverbot einsetzt.

 

Damit Sie einen Eindruck von dem ganzen Ausmaß der Auswirkungen des Betriebs der Nordwestlandebahn bekommen, möchte ich Ihnen beispielhaft dafür meine persönliche Situation schildern.

 

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Große Joblüge am Frankfurter Flughafen

Tatsächlich sind durch den Ausbau KEINE (!!!) neuen Arbeitsplätze entstanden!

 

Der Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Thießen:

"Bei dem Gutachten wurden grobe wissenschaftliche Fehler festgestellt. Sie haben die Ergebnisse sehr stark beeinflusst. Hin zu mehr Arbeitsplätzen als tatsächlich entstehen. Es gibt Gutachten auf empirischer Basis, die untersucht haben, wie viele Arbeitsplätze Flughäfen in der Vergangenheit tatsächlich neu geschaffen haben. Nämlich im Durchschnitt keine. Dieses Ergebnis ist in den Gutachten zum Planfeststellungsbeschluss unterdrückt worden."

 

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/flughafen-frankfurt-fluglaerm-das-job-maerchen-vom-flughafen-ausbau,2641734,21642128.html

 

 

Laut Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Thießen bringt der Ausbau des Flughafens keine neuen Arbeitsplätze. Gutachten hierzu seien manipuliert worden.

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt-sued/gutachten-manipuliert_rmn01.c.10473908.de.html

 

 

 

Heimatvertreibung

... und ganz Deutschland schaut tatenlos zu.

 

Ein Beispiel. Danke an Familie Hohenadel fürs Öffentlichmachen!

 

Die Flucht vor dem Fluglärm 

Regina Hohenadel, Ehemann Johannes und ihre Kinder verlassen die Rheinallee und ziehen in den Westerwald.

Mit den eigenen Händen und der Hilfe der Nachbarn bauten sie 1998 ihr Heim auf, das sie nun mit Verlust verkauften.

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/die-flucht-vor-dem-flugl-rm_rmn01.c.10422641.de.html

 

 

 

Die „Singenden Stewardessen aus Flörsheim und Hochheim“

„Sie finden uns schon. Wir treffen uns im Haus mit den meisten Protestplakaten!“, lautete die Wegbeschreibung zu den drei bekanntesten Stewardessen in der Rhein-Main-Region.

Montagsdemo-Erfahrene wissen, dass die Flörsheimerinnen Gitte Schreiber und Silke Bolender zusammen mit der Hochheimerin Julia Wolf in der BI „Flörsheim-Hochheim gegen den Fluglärm“ Botschafterinnen und Sympathie-Trägerinnen der Protestbewegung sind.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/12693762.htm

 

Mehr zu den "Stewardessen"...

 

 

 

Fraports Argumente - genauer betrachtet...

Diesen Flyer von der "Initiative gegen Fluglärm Mainz e.V." sollte jeder gelesen haben. Hier werden mit genauen Zahlen und Quellenangaben die Argumente von Fraport unter die Lupe genommen.

Bouffier zu Besuch in Flörsheim und Hochheim

Video: "Hauen Sie ab! Wir wollen Sie hier nicht!"

Offener Brief an Bouffier von Silke Bolender

"Herr Bouffier,
Sie besuchen am 16.11.2012 einen der ältesten Kindergärten in Hessen. In diesen Kindergarten, der kürzlich sein 150jähriges Jubiläum feierte, ging schon mein Urgroßvater. Meine Vorfahren haben sich vor langer Zeit in Flörsheim niedergelassen. Lange, bevor es den Flughafen gab...."

 
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Sonntägliche Idylle im Schrebergarten bei Ostwind

Was kann ich tun?

Ärgern Sie sich auch über den zunehmenden Fluglärm? Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Hier finden Sie eine Auswahl:

Was kann ich tun?

 

 

Entschließung des Ärztetages

Auszug:

"Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 fordert den Bundesrat, die Bundesregierung und die Landesregierungen sowie die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) auf, die Bevölkerung in Deutschland nachhaltig und umfassend vor den Folgen des Flugverkehrs durch Flugzeugabgase und Lärmemissionen zu schützen."

http://dl.dropbox.com/u/61834268/Entschliessung.pdf

 

Ärzte fordern Schutz vor Lärm

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/fluglaerm-aerzte-fordern-schutz-vor-laerm,2641734,16301296.html

 

Rückenwind vom Ärztetag

Gesundheitsgefährdender Flugbetrieb kann aus Sicht der Mediziner nie wirtschaftlich sein

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Rueckenwind-vom-Aerztetag;art1263,2947398

 

 

Banner auf der katholischen Kirche in Hochheim

 

Bericht in der FAZ: 

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hoert-unsere-stimmen-anti-fluglaerm-protest-auf-dem-kirchendach-11700358.html

 

Hier findet man ein Video, das die Montage zeigt: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/hochheim/11816152.htm?tsUser=Ts

 

Mittlerweile ist das Protestbanner umgezogen:

Protestbanner zieht von Hochheim nach Flörsheim

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/hochheim/12385169.htm

 

 

Stewardessen protestieren mit (Montagsdemo 12. März)


 

 

Grundrecht auf Demonstration im Terminal

Alle Fluglärmopfer sind Julia Kümmel von der "Initiative gegen Abschiebung" zu großem Dank verpflichtet.

Ihrer Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass wir heute im Terminal demonstrieren dürfen. In einem nervenaufreibenden Gang durch alle gerichtlichen Instanzen hat sie für uns alle dieses Recht erstritten.

Seit dem 22. Februar 2011 ist es amtlich, dass der Flughafen, der zu 51% dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt gehört, das Demonstrationsrecht einräumen muss.

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Aus dem Greenpeace Magazin Ausgabe 4.12

https://www.greenpeace-magazin.de/von-lufthansa-0