Die Wahrheit über die Dachklammerung von Fraport

Diese Mail ging am 01.06.2015 an einen sehr großen Verteiler (Presse und Politiker):


Sehr geehrte Damen und Herren,


wer nur die halbe Wahrheit sagt, lügt. Fraport sagt nur die halbe
Wahrheit. Es ist richtig, dass Fraport die Dachklammerung von Häusern,
die einer besonderen Wirbelschleppengefahr ausgegesetzt sind, bezahlt.
Verschwiegen wird, dass sehr viele Dächer, besonders in der am meisten
betroffenen Flörsheimer Altstadt zuerst saniert werden müssen, damit
Fraport klammern könnte, da die Dächer 30 Jahre alt und älter sind.
Diese Sanierung von 10.000 Euro, 20.000 Euro und mehr muss vom
Hausbesitzer bezahlt werden. Es handelt sich dabei um Dächer, die
unter normalen Umständen in einem einwandfreien Zustand sind. Viele
Menschen können diese Kosten nicht aufbringen und stellen deswegen
keinen Antrag zur Dachklammerung.


Selbst wenn ich das Geld privat bezahle und mein Dach auf eigene
Kosten sanieren lasse, damit es geklammert werden kann, geht weiterhin
von anderen Dächern Gefahr aus. Ich kann auch von den Ziegeln des
Nachbarn erschlagen werden, wenn ich in meinem Garten sitze. Ich kann
beim Spaziergang durch Flörsheim von den Ziegeln von unzähligen
nicht-geklammerten Häusern erschlagen werden.


Eine Rechnung besagt, dass es bei der Anzahl der zu klammernden Dächer und der Dachbetriebe, die im Dauereinsatz klammern, immer noch 12 Jahre dauern wird, bis alle Dächer geklammert sind.


Wirbelschleppen betreffen nicht nur Ziegeln. Es können auch
Gegenstände oder sogar Kinder am Boden erfasst und durch die Luft
geschleudert werden.


Der Betrieb der Landebahn so dicht an einer Stadt stellt für die
Menschen dort eine Lebensgefahr dar. Dies weiß Fraport und nimmt dies
billigend in Kauf.


Was passiert, wenn tatsächlich ein Mensch zu Schaden kommt? Wer haftet dann?


Da uns diese Fragen von Fraport bislang nicht beantwortet werden,
würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sie Fraport stellen.


Bitte helfen Sie uns dabei, über die Wahrheit aufzuklären.


Diskussion zu diesem Thema auf Facebook:
https://www.facebook.com/groups/285405161479887/permalink/963950106958719


Kontakt:
Yvonne Hoffmann, Hausbesitzerin Austraße 8 (siehe unten)
0173-2707654

Carola Gottas, Pressekontakt der BI Flörsheim-Hochheim
06145-3441624

Informationen zu dem jüngsten Wirbelschleppenfall in der Austraße 8 am
Dienstag, den 26.05.2015 - knapp einen Monat, nachdem das Gericht in
Kassel die Gefahr von Wirbelschleppen negiert hat:

Fotos, aufgenommen von der Hausbesitzerin (für die Presse freigegeben):
https://www.dropbox.com/sh/wbtlkdnruhabofm/AACtgf6B0ZWeRfetBgYOagqwa?dl=0

Berichte:

Main-Spitze: http://www.main-spitze.de/lokales/floersheim/wirbelschleppe-laesst-in-floersheim-ueber-30-ziegel-vor-einer-haustuer-und-auf-buergersteig-zerschmettern_15452179.htm

Echo: http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/kreis/Wirbelschleppe-fegt-Ziegel-auf-Buergersteig;art1262,6254119

FNP: http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Wieder-krachen-Ziegel-vom-Dach;art676,1417744

FR: http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/flughafen-nur-knapp-den-ziegeln-entgangen,2641734,30793610,view,asFirstTeaser.html

RTL: http://www.rtl-hessen.de/video/8531/angst-vor-wirbelschleppen

Mit freundlichen Grüßen
Julia Wolf
BI Flörsheim-Hochheim
www.fluglaerm-protest.de

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Aus dem Greenpeace Magazin Ausgabe 4.12

https://www.greenpeace-magazin.de/von-lufthansa-0