Montagdemo von Mainz-Oberstadt

Die Montagsdemonstrationen werden jetzt immer von einer anderen Bürgerinitiative gestaltet. Nächsten Montag ist Mainz-Oberstadt dran.

Sie werden mit vielen Kindern teilnehmen und haben ein Lied gedichtet auf die Melodie "Heute kann es regnen, stürmen oder schnein".

Den Text können Sie hier herunterladen und ausdrucken:

 

Liedtext für die Montagsdemo 13.2.
Lied für die Montagsdemo.pdf
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Homepage Mainz-Oberstadt: http://www.fluglaerm-mainz-oberstadt.de

 

Kinderfasching zur Montags-Demo im Flughafen

Mainz. Bei der Montags-Demo gegen Fluglärm im Frankfurter Terminal soll es in der nächsten Woche lustig zugehen. Der Verein "Lebenswertes Mainz und Rheinhessen - Gegen Fluglärm und Ausbau des Frankfurter Flughafens" will am 13. Februar die Demonstration als Kinderfasching gestalten. Wie Vereinssprecher Klaus Dienes am Montag berichtete, werden dazu auch zwei Mainzer "Schwellköpp" erwartet - in denen aber Erwachsene steckten. Kinder und Schulklassen seien eingeladen, mit bunten Kostümen zu kommen.


Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/kinderfasching-zur-montagsdemo-im-flughafen_rmn01.c.9576272.de.html

 

Fluglärm-Proteste: Mainzer Schüler reihen sich in Demonstrationszug ein

Nach der Demonstration ist vor der Demonstration: Auf Initiative des Schulelternbeirats (SEB) der Grundschule An den Römersteinen sollen sich Mainzer Schüler am Montag bei den nächsten Protesten gegen Fluglärm auf dem Frankfurter Flughafen Gehör verschaffen. Und es ist davon auszugehen, dass viele Eltern ihren Nachwuchs mit zum Verursacher des Krachs nehmen, dass sie sich um 17.30 Uhr im Terminal 1 treffen, um ab 18 Uhr den Protestzug mitzumachen.
Von den Bretzenheimer Grundschulen Heinrich-Mumbächer und Erich Kästner ziehen Schüler los. „Kinder aus der Martinusschule Oberstadt, aus der Marienborner Grundschule und dem Kindergarten dort sind dabei“, sagt Betty Willingstorfer vom SEB Römersteine. Von den Beiräten einiger weiterführender Schulen hat die Psychologin ebenfalls positive Signale erhalten.


"Ein Stück Demokratie"

Per E-Mail hat Willingstorfer Kontakt zu den Kollegen gesucht. Die Schulleitungen selbst dürfen nicht deren Ansprechpartner sein oder gar selbst aktiv werden. Dagmar Friedrich, Rektorin der Heinrich-Mumbächer Schule, sagt allerdings: „Ich wohne in Klein-Winternheim. Ich kenne den Lärm seit Jahren und weiß, wie belastend und gesundheitsschädlich er ist.“ 400 Schüler gehen in die Gebäude an der Essenheimer Straße, die genau in der Einflugschneise der neuen Landebahn liegen.

Brit Schneider ist Vorsitzende des Schulelternbeirats an der Erich Kästner Schule, die das gleiche Problem plagt. „Wir schließen uns der Schule an den Römersteinen an“, sagt sie. Mit der achtjährigen Tochter und dem zehnjährigen Sohn macht sie sich am Montag auf den Weg nach Frankfurt. „Wir hoffen natürlich, dass alles wie bisher friedlich verläuft“, sagt sie. „Als Eltern ist man natürlich immer etwas zwiegespalten.“ Kritikern der Protestaktion, die von einer Instrumentalisierung der Kleinen durch genervte Eltern sprechen, entgegnet Brit Schneider: „Das ist ein Stück Demokratie, das man kann den Kindern vorleben, beibringen kann. Wenn einen etwas stört, kann man es äußern.“ 175 Kinder besuchen diese Bretzenheimer Schule.

 

Konzentrations- und Kommunikationsstörungen

Wie viele der 200 Römersteine-Eleven die Fahrt nach Frankfurt antreten, kann Betty Willingstorfer nicht abschätzen. Deren eigene Kinder haben seit der extremen Zunahme des Fluglärms über der Stadt infolge der Inbetriebnahme der Nordwest-Landebahn im Oktober zwar noch nie von sich aus über eine Belästigung geklagt, doch „es sind jetzt schon Konzentrationsstörungen, Kommunikationsstörungen da.“ Und die Psychologin hebt warnend den Finger und betont: „Der Sommer kommt.“ Und mit diesem offene Fenster. „Lernen ist Kommunikation“, sagt Betty Willingstorfer. „Und die wird dann in der Schule ständig unterbrochen."

 

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11640573.htm

 

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